


Es gibt zwei gute Gründe, dein Training zum Balanceakt zu machen. Erstens aktiviert ein kontrolliertes Wackeln die tiefe Rumpfmuskulatur, um den Mittelteil zu straffen. Zweitens bereitet es Athleten auf schnelle Wendungen oder Ausfallschritte vor. In diesem Blogbeitrag werden wir einige Übungen vorstellen, die dir helfen, deine Balance zu verbessern und gleichzeitig deine Bauchmuskeln zu stärken.
Bevor wir jedoch mit den Übungen beginnen, möchten wir betonen, dass du bei bestehenden Erkrankungen vorher mit deinem Arzt sprechen solltest, bevor du dieses Training oder ein neues Fitnessprogramm ausprobierst.
1. Einbeiniges Gleichgewicht:
Beginnen wir mit einer einfachen Übung für Anfänger. Halte dich an einem stabilen Stuhl oder einer Wand fest. Hebe einen Fuß an und bewege das Knie nach vorne oder zur Seite. Halte die Position mit offenen Augen und dann geschlossenen Augen. Wechsle das Bein und wiederhole die Übung viermal auf jeder Seite.
2. Beinschaukeln:
Stelle dich auf dein rechtes Bein und hebe das linke Bein drei bis sechs Zoll vom Boden ab. Schwing mit den Armen und bewege das linke Bein vorwärts und rückwärts. Berühre den Boden, um das Gleichgewicht zu halten, während du deinen Oberkörper aufrecht hältst. Wiederhole die Bewegung, aber lasse den Fuß dieses Mal den Boden nicht berühren. Schließlich schwing den linken Fuß zur linken Seite und strecke den rechten Arm aus. Wechsle die Beine und wiederhole die Übung.
3. Einbeinige Uhr mit Armen:
Balanciere auf einem Bein mit aufrechtem Oberkörper, Kopf nach oben und Händen auf den Hüften. Stell dir eine Uhr vor und bewege deinen Arm gerade über 12 Uhr, dann zur Seite um 3 Uhr und kreise dann nach unten um 9 Uhr herum, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Erhöhe die Herausforderung, indem du einen Partner verschiedene Uhrzeiten nennen lässt. Wechsle dann den Arm und das Bein und wiederhole die Übung.
4. Uhr auf instabiler Oberfläche:
Sobald du die Balancebewegungen auf festem Boden beherrschst, kannst du sie auf einer instabilen Oberfläche wie einer BOSU-Plattform ausprobieren. Steh zur Sicherheit in der Nähe einer Wand oder einer anderen Stütze. Beginne in der Mitte des Boards mit beiden Füßen und probiere dann vorsichtig die einbeinigen Uhrbewegungen aus. Es ist schwieriger, als es aussieht.
5. Einbeinige Kniebeuge:
Steh mit den Füßen hüftbreit auseinander. Richte deinen linken Fuß nach vorne und berühre leicht den Boden, während du deine Hüften nach hinten und unten in eine herausfordernde einbeinige Kniebeugeposition drückst. Das rechte Knie sollte gebeugt sein, die Brust aufrecht, die Augen nach vorne und die Arme nach vorne. Drücke langsam nach oben, um in die Ausgangsposition zurückzukehren. Wechsle die Beine. Achte darauf, dass das Knie nicht über die Zehen hinausragt.
6. Einbeiniges RDLs:
Balanciere auf deinem linken Fuß, spanne die Bauchmuskeln an und beuge dich an den Hüften nach vorne, während du mit der rechten Hand zum Boden greifst. Halte ein Gewicht von 5 bis 10 Pfund und hebe dein rechtes Bein nach hinten an, um das Gleichgewicht zu halten. Ziehe das Gesäß fest, wenn du in die Ausgangsposition zurückkehrst. Halte das Knie entspannt und den Rücken während der gesamten Bewegung flach. Wechsle die Beine.
7. Werkzeuge und Spielzeuge für das Gleichgewicht:
Es kann so einfach sein wie auf einem Bein zu stehen oder die Augen zu schließen, um dein Gleichgewicht herauszufordern. Für zusätzliche Herausforderungen und Spaß kannst du Balance Boards, Balance Kissen oder robuste Schaumstoffrollen verwenden. Denke immer an deine Sicherheit: Entferne Gegenstände um dich herum und stelle dich in die Nähe einer Wand oder einer stabilen Oberfläche, falls du das Gleichgewicht verlierst.
Schlusswort:
Indem du Balanceübungen in dein Training einbaust, kannst du deine Stabilität verbessern und gleichzeitig deine Rumpfmuskulatur stärken. Experimentiere mit den vorgestellten Übungen und finde heraus, welche am besten zu dir passen. Vergiss nicht, dass Konsistenz der Schlüssel zum Erfolg ist und bleibe sicher, während du dich auf den Balanceakt einlässt.